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Nie wieder Pickel!

Grauwolf canis lupus

Das Fell der Grauwölfe besteht aus heller Unterwolle und in der Regel grauen und braunen Deckhaaren und schwarzen Stichelhaaren. In Europa werden alle Wölfe als Grauwölfe bezeichnet, obwohl es sehr viele deutlich sichtbare Unterschiede gibt. So sind die Wölfe im Norden viel heller, größer und hochbeiniger als die Wölfe im Süden, die kleiner sind und ein rötliches Fell haben. Aber eines haben die europäischen Wölfe alle gemeinsam: da die Menschen sie seit tausenden von Jahren bis zur Ausrottung gejagt haben, sind sie extrem scheu und meiden ihn wie nichts anderes.

In Deutschland ist der Wolf leider schon seit langem ausgestorben, aber von Polen und Tschechien her, wandern wieder einzelne Wölfe zu uns und glücklicherweise haben sich im Osten Deutschlands und im bayerischen Wald wieder vereinzelt Wölfe angesiedelt. Von Polen oder Italien her könnten auch bald wieder Wölfe nach Bayern wandern und ein neues zu Hause finden. Der Wolf und somit ein Stück ursprüngliche Natur könnte schon bald wieder in Deutschland leben, wenn die Menschen ihn lassen und lernen, die Natur nicht kontrollieren zu wollen, sondern sie zu respektieren und sogar von ihr zu lernen.

 

Timberwolf canis lupus pambasileus Ti

mberwolf bedeutet Waldwolf. Diese wunderschöne Unterart ist größer und kräftiger als der Grauwolf und hat auch ein dichteres Fell. Die Timberwölfe leben im Norden Amerikas, vor allem in Kanada. Bevor die Europäer Amerika entdeckt hatten, rankten sich viele wunderschöne, indianische Märchen und Mythen um die Timberwölfe und sie wurden von den Indianern verehrt. Die Indianer lebten mit der Natur und mit den Wölfen, von denen sie vieles lernten. Damals waren die Timberwölfe überhaupt nicht scheu und zeigten sich den Menschen, doch das änderte sich, als die Europäer kamen. Sie wollten wie immer alles regieren und dafür war ihnen kein Mittel egal. Sie haben Wölfe und Indianer verteufelt und fast bis zur Ausrottung gejagt. Auch heute teilen sich Wolf und Indianer noch das gleiche Schicksal: sie werden von vielen verachtet und können nahezu nur noch in den vielen Nationalparks überleben.

Um Studien an frei lebenden Wölfen durchzuführen, beobachten Feldforscher besonders gerne die Timberwölfe, da sie im Gegensatz zu den europäischen Grauwölfen nicht ganz so extrem scheu sind.


 

Polarwolf canis lupus tundrarum


Polarwölfe kennt bestimmt jeder von euch. Sie sind schneeweiß, sehr groß und hochbeinig. Sie können sogar bis zu 70kg auf die Waage bringen und sind somit die größten Wölfe. Sie leben im hohen Norden Amerikas, bei den Eskimos. Von denen wurden sie kaum gejagt, weshalb die Polarwölfe auch nicht sehr scheu sind. Polarwölfe sind perfekt an ihren kalten Lebensraum angepasst, so speichern z.B. ihre kleinen Ohren die Wärme und sie haben sogar eine so genannte Afterklappe, die sie an dieser Region
vor Erfrierungen schützt.

 

Tundrawolf (Bild folgt)

Dieser große und in Nordrussland und Sibirien beheimatete Wolf, hat sich von allen Wölfen am besten seinen Lebensraum erhalten und kommt noch in ausreichender Zahl vor. Natürlich kommt ihm da auch das weite, große Land zugute, in dem er beheimatet ist. Denn hier ist es nicht so leicht wie anderswo, ihn zu jagen, außerdem wird er von den einheimischen Völkern eigentlich nicht gejagt. Es gibt natürlich (vor allem europäische) Trophäenjäger, die Tundrawölfe töten, aber in einem so großen Land, wie Russland, können sie der Tundrawolf Population nicht gefährlich werden.

Rotwolf (Bild folgt)

Diese kleinere, rötlich gefärbte Unterart ist in der Wildnis nahezu ausgerottet. Allerdings haben in Gefangenschaft noch einige überlebt, die vielleicht einmal wieder ausgewildert werden. Ihr ursprünglicher Lebensraum waren das nördliche Mexiko und der Süden der USA.

 

Arabischer Wolf

Der arabische Wolf ist stark vom Aussterben bedroht. Er ist die kleinste, noch lebende Unterart des Wolfes und erreicht meist nicht einmal 20kg. Wie auch andere Wüstenbewohner (z.B. Wüstenfuchs, auch Fennek genannt), hat auch der arabische Wolf große Ohren, die zur Wärmeregulierung dienen und ein kurzes, rötliches Fell. Er ernährt sich von Insekten und Kleinsäugern.

 

Indischer Wolf (Bild folgt)

Er ist auch, wie alle südlichen Wölfe kleiner und rötlich gefärbt. Früher wurde er von den Indern verehrt, was die vielen Geschichten über Menschenkinder, die von Wölfen aufgezogen wurden beweisen (Mogli). Heutzutage hat sich das Blatt aber leider wie fast überall auf der Wellt gewendet und man hat die alten Legenden scheinbar vergessen. Es wird behauptet, dass er  Frauen und Kinder angreife, was aber nicht der Wahrheit entspricht, wie wir Europäer es ja wissen sollten.

 

Banshu oder japanischer Wolf

Diese Unterart ist 1905 ausgestorben. Er war in Japan beheimatet und mit ca. 40cm Schulterhöhe der kleinste Wolf überhaupt und hatte eine auffallend lange, buschige Rute. Vermutlich stammen von ihm die japanischen Hundeassen wie der Shiba Inu, Shikoku, usw. ab.

Wie viele, sehr alte Hunderassen, hat sich auch der Shiba Inu (auf dem Bild zu sehen) noch ein sehr ursprüngliches, wölfisches Wesen und Aussehen bewahrt.

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